Die Frage „gibt es Gott“ ist so alt wie die Menschheit selbst. So belegen zahlreiche Funde (Relikte, Höhlenmalereien), dass sie bereits in der Steinzeit für die damals lebenden Menschen von Bedeutung war. In sämtlichen Kulturen aller Zeiten war sie elementarer Bestandteil des Menschseins.
Auch wenn der Glaube in unserer heutigen westlichen Gesellschaft oftmals als Privatsache verstanden wird, bedeutet das nicht, dass dieses Thema an Relevanz verloren hat, ganz im Gegenteil. Die Frage nach der Existenz Gottes ist nach wie vor die entscheidende Frage des menschlichen Daseins, da von der Antwort auf sie die Antwort auf alle weiteren Fragestellungen des Lebens abhängen. Tief in uns spüren wir genau, dass wir mehr sind als Atome und chemische Reaktionen. Wir ahnen, dass es eine Welt gibt, die uns derzeit verborgen ist.
Wir von Tunica Alba glauben, dass die Gesellschaft durchzogen ist von einer tiefen Sehnsucht, diesen Themen wieder auf den Grund zu gehen. Esoterik, Wahrsagerei, sich ausbreitender religiöser Fundamentalismus und politischer Extremismus sind der offensichtliche Ausdruck eines tiefen unbefriedigten Bedürfnisses, das als Reaktion auf eine Gesellschaft verstanden werden kann, die den Leuten vermittelt, ihre Existenz sei ohne Sinn und ohne Ziel. Wir leben in einer Zeit, die die Frage nach Gott, dem Tod und ein mögliches Leben danach beinahe vollkommen aus dem Bewusstsein verdrängt hat. Gläubige Menschen werden oftmals belächelt und für unverbesserliche Träumer gehalten.
Ein für den Zeitgeist typischer Satz ist: „Ich glaube nicht an Gott, denn ich baue meine Entscheidungen und Gedanken auf Rationalität und nicht auf etwas Diffuses, das der Vernunft klar widerspricht“.
Doch ist es wirklich so? Ist es wirklich so, dass ein geschlossen naturalistisches Weltbild rationaler ist als der Glaube an eine andere Welt und an Kräfte, die über das sinnlich Wahrnehmbare hinausreichen?
Die nachfolgende Artikelserie soll dieser Frage auf den Grund gehen. Wir wollen auf der einen Seite auf rationale Art zeigen, dass die Chancen gut stehen, dass es mehr gibt, als das was wir mit unseren Augen sehen können. Dabei wollen wir aber nicht stehen bleiben. Wir wollen uns auch ansehen, was jeder und jede Einzelne diese Frage angeht und was wir als Menschen davon haben, wenn es einen Gott gibt. Wir freuen uns, wenn du uns auf dieser Reise begleitest.
Was ist unsere Motivation? Bevor wir starten, möchten wir dir noch die Gelegenheit geben, unsere Motivation zu hinterfragen. Leider sind es in unserer heutigen Zeit vor allem Sekten und Geschäftemacher, die solche Themen in die Öffentlichkeit tragen, weswegen das Misstrauen verständlicherweise groß ist. Vielleicht fragst du dich, warum wir dir das alles erzählen. Warum interessieren wir uns für deine Sichtweisen und Glaubensüberzeugungen? Was geht uns das an? Zunächst einmal möchten wir dir sagen, worum es hier nicht geht. Wir sind keine Rekrutierungsabteilung irgendeiner religiösen Vereinigung. Wir möchten hier keine wie auch immer geartete Akquise für irgendeine fragwürdige Gruppierung betreiben. Und wir möchten dir auch keinen kostenpflichtigen Kurs etc. aufschwatzen.
Wer sind wir dann und was ist unser Antrieb? Wir sind zwei einfache Christen, die daran glauben, dass es Gott gibt. Wir glauben, dass Gott kein entfernter und erhabener Gott ist, der weit weg von deinem Leid sitzt und es sich gut gehen lässt. Wir sind der Überzeugung, dass eine große Sehnsucht nach dir als seinem Kind hat und dass er nichts unversucht lässt, um dich nach Hause zu holen. Wir glauben, dass dein Gott dich liebt!
Zu diesen Überzeugungen sind wir gelangt, nicht weil wir das für eine tolle Geschichte halten, die uns im Alltag hilft, sondern weil wir durch sachliche Recherche und persönlichen Gottesbegegnungen erfahren haben, dass es wahr ist.
Wir möchten versuchen, den Inhalt des christlichen Glaubens verständlich und ohne theologischen Kauderwelsch darzustellen und wir möchten dem offenen Leser zeigen, dass es gute Gründe gibt, an diesen Gott zu glauben.
Gleichzeitig möchten wir zweifelnden Christen helfen, befriedigende Antworten auf Ihre Fragen und Zweifel zu bekommen.
Eines wollen wir nochmal ausdrücklich festhalten: Hier geht es nicht um uns! Es geht um dich als Leser und es geht um Gott!
Auch wenn unsere obenstehenden Behauptungen zur Realität Gottes für dich vielleicht noch abenteuerlich klingen, bitten wir dich um einen Vertrauensvorschuss, dass du diesen Weg durch die nächsten 8 Artikel mit uns gemeinsam gehst. Sollten wir im Unrecht sein, hast du einige Minuten deines Lebens verloren. Doch wenn wir Recht haben, hast du mehr gewonnen, als du vielleicht zu träumen wagst.
Liebe Grüße
Philipp und Nico
Zunächst wollen wir uns anschauen, ob es Gott wirklich geben könnte. Bis gleich!